Wenn wir von der Jagd kommen und ein paar Fasanen zu verarbeiten haben, machen wir uns das schon beim Rupfen einfach. Die Brust wird herausgetrennt und separat eingefroren und die oft sehr sehnigen Schenkel und der Rest der Karkasse „wandert“ in einen Extrabeutel für eine herzhafte Fasanenconsommé. So können wir immer auf ein paar leckere Fasanenbrüste zurückgreifen und diese ganz unkompliziert zu Schnitzeln oder Fasanenburger verarbeiten. Bei der Zubereitung der Brust muss man aufpassen, dass diese nicht zu trocken wird, aber wenn man die Fasanenbrüste nach dem Anbraten in der Pfanne noch ein wenig im Ofen gar ziehen lässt, bleiben sie dennoch saftig und lecker.


Zutaten:
(für 4 Personen)

• 4 Fasanenbrustfilets
• Salz, Pfeffer
• 1 Ei
• 50 g Mehl
• 100 g Semmelbrösel
• 50 g Butterschmalz
• 1 großer säuerlicher Apfel
• Saft und abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
• 2 MSP Chili (grob geschrotet)
• Zucker
• 5 Stiele Basilikum
• 5 EL Mayonnaise
• 4 Blätter Römersalat
• 4 Roggenbrötchen


Beschreibung:

Ofen auf 100 Grad vorheizen. Fasanenbrustfilets waschen und säubern. Salzen und pfeffern. Ei in einem tiefen Teller aufschlagen und verquirlen. Filets nacheinander erst in Mehl, dann in Ei und zum Schluss in Semmelbröseln wenden. Butterschmalz in der Pfanne erhitzen, Fasanenbrust von beiden Seiten goldbraun anbraten. Aus der Pfanne nehmen und für ca. 10 Minuten in den Ofen schieben.

Apfel schälen, Kerngehäuse entfernen und klein raspeln. Mit 2 EL Zitronensaft, ½ TL Zitronenschale und 1 MSP Chili vermischen. Mit Zucker abschmecken. Basilikumblätter von den Stielen zupfen und in Streifen schneiden. Mit den Apfelraspeln mischen.

Mayonnaise mit Salz, Pfeffer und 1 TL Zitronenschale und 1 MSP Chili verrühren. Die Römersalatblätter waschen und trocken tupfen. Brötchen aufschneiden, mit Mayonnaise bestreichen und nacheinander mit Fasanenbrustscheiben, Apfelraspeln und Salat belegen. Brötchenoberseite aufsetzen.


Foto: Ilka Dorn