Knackig, cremig und mit einer feinen Wildnote: Dieser Eiersalat hebt den Klassiker auf ein ganz neues Niveau. Frische Radieschen sorgen für eine angenehme Schärfe und einen herrlichen Biss, während aromatischer Wildschweinschinken dem Gericht eine herzhafte Tiefe verleiht.


Zutaten:
(für 4 Personen)

Für den Eiersalat
8–10 Eier
2 Handvoll Waldkräuter (z. B. Bronzefenchel oder Dill)
2 EL kleine Gemüsewürfel (z. B. von Karotte und Knollensellerie)
Salz

Für das Dressing
1 EL milder Rieslingsenf
2 sehr (!) frische Eigelb
300 ml Traubenkernöl
Salz
weißer Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss
4 TL Rieslingessig
1 EL Zitronensaft
1 EL körniger Senf
1 geh. EL Schnittlauchröllchen
65 g Schmand

Außerdem
2 Kopfsalatherzen
8 Radieschen
150 g feiner Wildschweinschinken, in dünnen Scheiben


Zubereitung:

1 Für den Eiersalat die Eier 6–7 Minuten hart kochen, pellen und in Spalten schneiden. Die Kräuter waschen, trocken tupfen und die Blätter abzupfen. Das Gemüse putzen und schälen bzw. waschen, dann in kleine Würfel schneiden und in einem kleinen Topf in Salzwasser blanchieren. Die Gemüsewürfel in ein Sieb abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen.

2 Für das Dressing den Rieslingsenf mit den Eigelben in einem hohen Rührbecher verrühren, dann nach und nach das Traubenkernöl mit dem Stabmixer einarbeiten und alles gut emulgieren. Salzen, leicht pfeffern und 1 Prise Muskatnuss dazugeben. Rieslingessig und Zitronensaft hinzufügen. Dann mit körnigem Senf und Schnittlauch verfeinern und den Schmand unterheben.

3 Den Kopfsalat putzen, in die einzelnen Blätter zerlegen, waschen und trocken tupfen. Die Radieschen putzen, waschen und in dünne Scheiben schneiden oder hobeln.

4 Zum Servieren die Hälfte der Eierspalten, Kräuter und Gemüsewürfel unter das Dressing heben und alles vorsichtig vermengen, sodass die Eier ihre Struktur nicht völlig verlieren. Die Kopfsalatherzen auf Teller verteilen und mit dem Eiersalat füllen. Den Schinken danebensetzen und mit übrigen Eiern, Radieschen sowie nach Belieben mit eingelegten roten Zwiebeln und Roggenbrot-Chips garnieren.


Foto: DK Verlag/Joerg Lehmann